Musik gewinnt - Förderpreis gewonnen

Herr Novian nimmt die Urkunde entgegen.

Kulturradio WDR 3 und Bundesverband Musikunterricht (BMU) ehren Preisträgerschulen

des 5. Bundeswettbewerbs „musik gewinnt! Musikalisches Leben an Schulen“ 2015

 

Bei einer feierlichen Preisverleihung im Funkhaus des Westdeutschen Rundfunks in Köln sind am 13. November 2015 insgesamt 15 deutsche Schulen mit Preisen für ihre herausragenden musikalischen Schulkonzepte geehrt worden.

 

 

Fördern und fordern“ - so erläuterte Prof. Dr. Ortwin Nimczik (Präsident des BMU) den zahlreichen Gästen des Abends das vorrangige Bestreben des Wettbewerbs. Der Verband veranstaltet den Wettbewerb „musik gewinnt! Musikalisches Leben an Schulen“ bereits seit dem Jahr 2004 gemeinsam mit dem Kulturradio WDR 3, der Stiftung Hören, der Strecker-Stiftung und dem Deutschen Musikrat. Musikalisch besonders aktive Schulen sollen mit dem Preis in ihrem Tun gefördert, gleichzeitig aber auch immer wieder gefordert werden, ihren Weg weiter zu beschreiten, um schließlich auch anderen Schulen als Modelle für ähnliche musikalische Aktivitäten zu dienen.

 

Dass „musik gewinnt!“ dabei durchaus auch wörtlich zu nehmen ist, schilderte Prof. Karst, Programmchef des Kulturradios WDR 3 und Vorsitzender der Wettbewerbsjury, im Interview mit dem Moderatorenteam Barbara Overbeck und Jörg Lengersdorf. So konnte eine Stadtteilschule in Hamburg vor einigen Jahren durch diesen Preis vor der geplanten Schließung bewahrt werden.

 

Begleitet von stimmungsvollen Klängen der „Jungen Blechbläser NRW“ (Leitung: Christopher Houlding) nahmen Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet teil. Mit einem Förderpreis wurde dabei auch die Peter-Hille-Schule in Nieheim für ihr breites musikalisches Angebot ausgezeichnet.

 

Hauptpreise, dotiert mit je 2.000,00 €:

  • Auenwaldgrundschule Böklund (Schleswig-Holstein)

  • Gabriel-von-Seidl-Gymnasium Bad Tölz (Bayern)

  • Goethe-Gymnasium Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern)

  • Ilmasi Schule Garbsen (Förderschule, Niedersachsen)

  • Private Grundschule der Regensburger Domspatzen, Regensburg (Bayern)

  • Ringeisen-Gymnasium der St. Josefskongregation, Ursberg (Bayern)

 

Förderpreise, dotiert mit je 300,00 €:

  • Bodelschwinghschule Münster (Grundschule, Nordrhein-Westfalen)

  • Gemeinschaftsgrundschule Südschule Erftstadt-Lechenich (Nordrhein-Westfalen)

  • Mittelkanalschule, Papenburg (Grundschule, Niedersachsen)

  • Gemeinschaftsgrundschule Gutenberg-Schule Düsseldorf (Grundschule, Nordrhein-Westfalen)

  • Peter-Hille-Schule, Nieheim (Realschule, Nordrhein-Westfalen)

  • Realschule Menden (Nordrhein-Westfalen)

  • Schule an der Stader Straße, Bremen (Grundschule, Bremen)

  • Stadtteilschule Wilhelmsburg (Gesamtschule, Hamburg)

  • Staatliche Grundschule Dittrichshütte, Saalfelder Höhe (Thüringen)

 

 

Vorlesewettbewerb - Mika Spier gewinnt!

Lieferten sich einen "Lesewettkampf": Viktoria, Lilith, Mika, Jonas, Celina, Karla und Jurymitglied Laura Scholle (SV)

Lesen begleitet uns im Alltag in vielen Bereichen. Um den Schüler oder die Schülerin zu finden, die unsere Schule auf dem kreisweiten Vorlesewettbewerb vertritt, konnten sich die Schüler der sechsten Klassen freiwillig zum Vorlesewettbewerb melden.

Die erste Hürde, die genommen werden musste, bestand darin, einen selbstgewählten Buchtext der eigenen Klasse vorzulesen. Der Fachlehrer und die Mitschüler bestimmten nach ausgewählten Kriterien ihren Klassensieger oder ihre Klassensiegerin.

Schließlich fand im November der schulinterne Vorlesewettbewerb vor der gesamten Jahrgangsstufe und der Jury, die aus den zwei Fachlehrern und Schülern der zehnten Jahrgangsstufe bestand, statt. Veronika Malkmus (6a), Lilith Liene (6a), Mika Spier (6a), Karla Reermann (6b), Jonas Rhode (6b), Celina Seelig (6b) lasen wiederum einen selbstgewählten Buchtext sowie einen ihnen unbekannten Text vor.

Nach langer Beratung stand der glückliche Schulsieger fest: Mika Spier vertritt uns  beim kreisweiten Vorlesewettbewerb. Wir wünschen ihm viel Freude und Erfolg für diesen Tag.

Schüler freuen sich über die Spende des Fördervereins

Herr Novian (Schulleiter), rechts Schriftführerin Frau Johlen-Schnelle, 2. v. rechts 1. Vorsitzende des Fördervereins Frau Sabine Ullrich

In den Pausen sind sie heiß begehrt. Mit Tempo eilen die Schüler nach dem Gong durch die Gänge, um möglichst als erstes anzukommen. Die Rede ist von den Tischtennisplatten, die besonders von den fünften, sechsten und siebten Klassen gern und zahlreich bespielt werden. Ein Rundlauf mit 15 Kindern ist dabei keine Seltenheit und einige Schüler konnten so manches Mal nicht mehr mitspielen, weil die Platten bereits belegt waren.

 

Doch nun hat der Förderverein der Peter-Hille-Schule für Abhilfe gesorgt und eine neue Tischtennisplatte gesponsert. „Mit drei Platten muss niemand mehr zuschauen, wenn wir in den Pausen Rundlauf spielen wollen!“, äußert sich Jonas Bertram aus der 6b, der mit seinen Klassenkameraden mittlerweile zu den Profis im Rundlaufspiel gehört.

Doch nicht nur für die jüngeren SchülerInnen hat sich der Förderverein bemüht. Zusätzlich zu den Tischtennisplatten wurden auch noch neue und äußerst stabile Sitzgruppen aufgestellt, die nicht nur in der Pause, sondern auch als Arbeitsplätze im Freien bei schönem Wetter genutzt werden können. 2200 € hat der Förderverein aus den Mitgliederbeiträgen dafür investiert, worüber sich die Schüler und die Lehrer freuen.

„Durch diese Spenden werden die Pausen für die SchülerInnen noch schöner!“, ist sich Schulleiter Thomas Novian sicher.

 

Bildunterschrift: Herr Novian (Schulleiter), rechts Schriftführerin Frau Johlen-Schnelle, 2. v. rechts 1. Vorsitzende des Fördervereins Frau Sabine Ullrich

 

Bobby Car Solar Cup - Erfolgreiche Teilnahme

Am 28. und 29. August wurde in Bielefeld der Bobby-Car-Solar-Cup ausgetragen. 28 Teams aus Ostwestfalen hatten sich bereits im März für die Teilnahme an diesem Rennen angemeldet.

Erstmalig war auch das Technik-Team der Peter-Hille-Realschule aus Nieheim mit ihrem Lehrer Hermann Grohmann vertreten. „Das war für uns eine große Herausforderung, bei der wir viele technische Probleme eigenständig lösen mussten!“ bemerkte Grohmann. „Mit einem Bobby-Car hat das nicht mehr viel zu tun, denn bis auf das weiße Lenkrad mit der roten Hupe darf alles verändert werden.“ So machte sich das Team nach dem Unterricht in der Freizeit an die Arbeit, um herauszufinden, wie man ein leichtes Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit über den kurvenreichen Geschicklichkeitsparcour bringt. Mit dem Fahrzeugwerk Spier war schnell ein Partner gefunden, der beim Metallbau des Chassis helfen konnte. Unter Anleitung der Ausbilder Erwin Volkhausen und Steffen Brand entstand nach den Vorstellungen der Schüler die Karosserie, die von einem Elektromotor angetrieben wird. Dieser bekommt Strom aus den Akkus, die von einem Solarpaneel aufgeladen wird. Also eine ganz umweltfreundliche Sache, die den Straßenverkehr revolutionieren wird, wenn die Autofahrer die E-Mobilität akzeptieren und benutzen.

Bis kurz vor dem Rennen wurden immer wieder Änderungen vorgenommen, um das Auto zu verbessern.

Am 28. August wurde das Fahrzeug vor der fachkundigen Jury präsentiert und für gut befunden. Die Fahrzeuge der Konkurrenz wurden kritisch unter die Lupe genommen und erste Testrunden gedreht. In der Nacht zum 29. August wurde noch fleißig daran gearbeitet, den Antrieb effektiver zu machen. Am Renntag stieg die Spannung auf den Höhepunkt, denn die anderen Teams aus Ostwestfalen hatten ihre Fahrzeuge auch bestens präpariert. Der Fahrer des Peter-Hille-Teams, Mark Kukuk, erreichte mit seiner rasanten Fahrweise den 5. Platz im Geschicklichkeitsrennen. „Das hat der ganz toll gemacht und Teams überholt, die schon länger dabei sind!“ lobten die Schüler einstimmig. „Wir haben eine ganze Menge Ideen aus Bielefeld mit nach Hause genommen. Das nächste Jahr fahren wir voll auf Sieg!“ klang es zuversichtlich.

Dieser Wettbewerb hat die Schülerinnen und Schüler im Technikunterricht sehr motiviert, sie haben Kontakte zu Fachleuten hergestellt, deren Berufsfeld kennen gelernt und immer wieder an der Verbesserung des Projektes gearbeitet. So stehen wir mit neuen Ideen für das nächste Jahr am Start. Der Verein „Natur und Technik“ aus Höxter und der „Schulverein der Peter-Hille-Schule“haben dieses Projekt finanziell unterstützt. Dafür sind wir sehr dankbar!“ sagt Hermann Grohmann. Zum Technik-Team gehören die Schüler: Noah Ahlemeyer, Sven Grawe, Paul Kros, Marten Kukuk, Simon Leßmann, Niklas Lins, Edward Mantel, Arnold Siemens, Tom Theissel, Nico Ullrich, Jonas Wiedemeier.

Um die Ideen für das nächste Rennen umsetzen zu können, werden noch finanzielle und technische Sponsoren gesucht. Bitte melden Sie sich in der Peter-Hille-Schule Nieheim!

Parisfahrt 2015

Unsere Französischkurse der neunten und zehnten Klasse haben vom 8. bis zum 12. Juni 2015 eine erlebnisreiche und spannende Reise in Paris und Umgebung mit einer anderen Schulklasse aus Bad Karlshafen zusammen unternommen. Nun möchten wir Ihnen und euch Eindrücke unserer Reise verschaffen.

 

Am Montag ging für uns die Reise schon um 7:00 Uhr los.Wir haben zwischendurch Pausen in Deutschland, Belgien und Frankreich selbst gemacht und kamen schließlich, später als geplant, um ca. 22:00 Uhr an unserem Hotel im Touristenviertel „Montmartre“ an. Nachdem wir eingecheckt und uns frisch gemacht haben, ging es direkt los zu der Kirche „Sacré-Coeur“.

 

Am Dienstag fing für uns der Tag mit einer 3-stündigen Stadtrundfahrt im Bus an. So haben wir schon sehr viel von Paris sehen können.Unsere Fahrt endete am „Arc de Triomphe“, den wir anschließend bestiegen.

Danach hatten wir freie Zeit und verbrachten die Zeit auf den „Champs-Elysées“.

Um 17.00 Uhr haben wir uns wiedergetroffen an der Kathedrale „Notre Dame“. Diese haben wir ebenfalls im Anschluss besucht. Später am Abend haben wir eine atemberaubende Bootsfahrt auf der Seine genossen, bei der wir den Sonnenuntergang beobachten konnten.

 

An unserem vorletzten Tag durften wir uns aussuchen, ob wir mit auf den afrikanisch-arabischen Markt mitkommen wollten oder ob wir die freie Zeit in unseren Gruppen zum Einkaufen nutzen wollen.

Um 14:30 Uhr begann unsere deutschsprachige Führung im Schloss Versailles.

Später um 18:15 Uhr hatten wir dann die nächste Führung im „Louvre“.

Doch das Highlight des Tages war unser Aufstieg auf die höchste Etage des Eiffelturms. Es war ein wirklich unvergesslicher Ausblick auf die Stadt der Liebe. Wir danken dem Förderverein der Peter-Hille-Schule, der die Eintrittskarten für den Eiffelturm spendiert hat!

 

Der Donnerstag,unserer letzter Tag, startete mit dem Check-out aus unserem Hotel. Nachdem wir kurze Freizeit hatten, trafen wir uns wieder an der Metrostation unseres Viertels und fuhren gemeinsam zum modernen Kunstmuseum „Centre Pompidou“. Um 17:00 Uhr hatten wir noch einen abschließenden Ausflug in die Katakomben. Dies ist eine Art unterirdischer Gang, der damals als Massenfriedhof genutzt wurde, da es nicht genug Friedhöfe gab. Heutzutage wird dies den Touristen zum Ansehen zur Verfügung gestellt.

Abends, nachdem wir unsere Partnergruppe abgeholt haben, haben wir uns dann auf den Rückweg nach Hause gemacht.

Am Freitag Morgen sind wir dann schließlich nach einer langen Fahrt über Nacht um ca. 8.00 Uhr an unserer Schule angekommen.

 

Diese 5-tägige Parisfahrt war ein tolles Erlebnis für uns alle und es hat sehr Spaß gemacht die Sehenswürdigkeiten, welche wir im Unterricht besprochen haben, in echt mal zu sehen und zu erleben.

Wir danken daher unserer Französischlehrerin Frau Woltersdorf und dem Begleiter Herrn Arndt dafür, dass sie es möglich gemacht haben, eine Parisfahrt zu organisieren.

 

Nicole Rau, Loreen Kulheku und Alischa Lücke (9c)

Das sind die neuen 5er!

Die 5a mit der Klassenlehrerin Frau Hannig
Die 5b mit der Klassenlehrerin Frau Maaßen
Die 5c mit dem Klassenlehrerteam Frau Kambach und Frau Rabe

Unsere "BuddYs" sind ausgezeichnet!

April 2015

„Respektvoller Umgang miteinander“ war das zentrale Thema bei der Einführung des buddY-Programms an der Peter-Hille-Schule vor zwei Jahren. Inzwischen sind daraus drei Projekte entstanden, die sich sehen lassen können: Medien-BuddYs unterstützen jüngere MitschülerInnen bei der sicheren Mediennutzung, ausgebildete Streitschlichter sorgen für die konstruktive Lösung von Konflikten und geschulte Busbegleiter achten auf einen reibungslosen Ablauf bei der Busfahrt zur Schule und nach Hause. Für diese prima Leistung werden sie vom buddY E.V. und der Vodafone Stiftung ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

 

BuddYs helfen den Jüngeren beim sicheren Umgang mit Computern und Handys

Einmal wöchentlich treffen sich Lutz (16 Jahre), Lukas (14 Jahre), Julia (15 Jahre) und Philip (14 Jahre) für eineinhalb Stunden in ihrer unterrichtsfreien Zeit am Nachmittag. In den vergangenen Monaten haben sie fieberhaft an der Vorbereitung ihres aktuellen Projekts „Umgang mit Medien in der sechsten Jahrgangsstufe“ gearbeitet, geeignetes Unterrichtsmaterial ausgewählt, Moderation und den Ablauf der Unterrichtsstunden geübt. So gut gerüstet, sind die vier Medien-BuddYs nun für drei bis vier Stunden in jeder sechsten Klasse zu Gast, um dort mit ihren jüngeren MitschülerInnen über Mediennutzung zu sprechen. Dabei geht es ihnen um die Aufklärung über Gefahren, Risiken und Altersbeschränkungen bei der Nutzung von What’s App, Facebook, Youtube & Co. Sie helfen den Jüngeren sinnvolle Sicherheitseinstellungen auf ihren Smartphones und in den genutzten Programmen vorzunehmen, sprechen mit ihnen über Cybermobbing und klären über Onlinesucht auf. Darüber hinaus möchten die BuddYs auch mehr über die Lebenswelt ihrer jüngeren Mitschüler erfahren. „Es macht mir Spaß, den jüngeren Schülern, einen sicheren Umgang mit Medien zu vermitteln. Es bringt mir einen Einblick in die Welt der Mediennutzung jüngerer Kinder und es ist spannend über solche Dinge mit ihnen zu sprechen“, erklärt Julia aus der Klasse 9b.

 

BuddYs lösen Konflikte in der Klasse, auf dem Schulhof und dem Schulweg

Für ein friedliches Miteinander engagieren sich die Streitschlichter-BuddYs der Peter-Hille-Schule. Die zwölf Zehntklässler vermitteln bei Auseinandersetzungen zwischen ihren jüngeren MitschülerInnen nach einem gelernten Ablauf und fixieren konkrete Vereinbarungen anschließend schriftlich. Der 16jährige Daniel erzählt über seine positive Erfahrung als Streitschlichter: „Es ist schön zu erleben, wie schnell sich Meinungen ändern können und Fehler eingesehen werden, wenn man versucht, sich in den Anderen hineinzuversetzen.“ Auch für die Busbegleiter-BuddYs gibt es immer wieder Situationen, in denen sie ihren MitschülerInnen auf dem Weg zur Schule oder auf der Fahrt nach Hause zur Seite stehen. Sie achten sowohl an der Bushaltestelle als auch während der Busfahrten auf einen geordneten Ablauf, versuchen auftretende Probleme zu lösen und helfen Unfälle zu vermeiden. Der sechzehnjährige Busbegleiter Moritz sagt: „Ich habe als BuddY gelernt, freundlich und nett mit meinen Mitschülern umzugehen, mich dabei aber auch durchzusetzen und Probleme wie Geschubse, Gedrängel und Verletzungen zu vermeiden.“

 

Was haben die BuddYs der Peter-Hille-Schule bewirkt?

Die Schulsozialarbeiterin Anika Dingemans berichtet begeistert über den Erfolg der buddY-Projekte an der Schule: „Die BuddYs haben dazu beigetragen, dass die Schülerkonflikte gelöst werden und somit die Eskalationspyramide deutlich abgebaut wurde. Durch den Kontakt zwischen älteren und jüngeren Schülern hat sich das Schulkima deutlich verbessert. So unterhalten sich die Schüler der unterschiedlichen Jahrgangsstufen auch in den Pausen.“ Weiter meint sie, dass auch die BuddYs für sich selbst festgestellt hätten, dass es ihnen Freude bereite, mit den jüngeren Mitschülern gemeinsam zu arbeiten und es interessant sei, mehr über deren Lebenswelt zu erfahren.

 

Theaterbesuch "Der kleine Prinz"

Februar 2015

Der 7er und 8er WP-Kurs Französisch hat am Donnerstag den 19. Februar in der Paderhalle "Der kleine Prinz" nach dem bekannten gleichnamigen Buch von Antoine de St. Exupéry angeschaut. Das Stück wurde von der American Drama Group Europe von vier Muttersprachler/innen auf Französisch aufgeführt und war speziell auf Schüler/innen ausgerichtet.

 

Das Buch ist vor allem bekannt für sein Zitat "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar" (im Original: "On ne voit bien qu'avec le cœur. L'essentiel est invisible pour les yeux"). In seinem 1943 veröffentlichten Buch stellt der Autor und im zweiten Weltkrieg verschollene Pilot St. Exupéry das kindliche und einfühlsame Denken des kleinen Prinzen den Marotten und Lastern der Erwachsenen gegenüber (z. B. Trinksucht, Geldgier, Eitelkeit, zwanghaftes Denken).

 

"Le petit prince" wurde vorab im Unterricht besprochen und mit der Lektüre und dem Besuch des Theaterstücks haben die Schüler/innen einen Einblick in ein wichtiges Werk der modernen französischen Literatur gewonnen.

Fortbildung des Kollegiums

 

Während die SchülerInnen am Studientag zu Hause die gestellten Aufgaben lösten, war auch unser Kollegium nicht untätig und hat sich professionell im Bereich der "Gewaltfreien Kommunikation" forgebildet. Unter der Leitung des Dozenten Prof. Dr. Gottfried Orth haben alle Lehrkräfte einen interessanten Einblick in Kommunikationszusammenhänge erhalten und vertieft.

 

Was ist "Gewaltfreie Kommunikation"?

 

Mag man auf den ersten Blick glauben, dass es darum geht, handgreifliche Konflikte zu umgehen, stellt man auf den zweiten Blick fest, dass es sich um eine Strategie handelt, die sich gezielt an den Wünschen und Ängsten der Kommunikationsteilnehmer orientiert. Die "Gewaltfreie Kommunikation" (GFK) ist ein Konzept, das von Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde. Es soll Menschen ermöglichen, so miteinander umzugehen, dass der Kommunikationsfluss zu mehr Vertrauen und Freude am Leben führt. GFK kann in diesem Sinne sowohl bei der Kommunikation im Alltag als auch bei der friedlichen Konfliktlösung im persönlichen, beruflichen oder politischen Bereich hilfreich sein. Im Vordergrund steht nicht, andere Menschen zu einem bestimmten Handeln zu bewegen, sondern eine wertschätzende Beziehung zu entwickeln, die mehr Kooperation und gemeinsame Kreativität im Zusammenleben ermöglicht. Manchmal werden auch die Bezeichnungen „Einfühlsame Kommunikation“, „Verbindende Kommunikation“, „Sprache des Herzens“ oder „Giraffensprache“ verwendet.

 

Professor Orth ist Professor für Evangelische Theologie und Religionspädagogik an der TU Braunschweig. Er bietet GFK-Trainingskurse für Lehrerinnen und Lehrer unterschiedlicher Schultypen, für Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, Einführungen in die Gewaltfreie Kommunikation im Rahmen schulinterner LehrerInnenfortbildung sowie Einführungskurse für Studierende und Schulklassen an.

 

Weitere Infos finden Sie hier:

 

https://www.tu-braunschweig.de/theologie/personal/orth

http://www.orca-institut.de/wir_gottfried.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltfreie_Kommunikation

 

 

Kontakt

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Zur Warte 15
33039 Nieheim

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