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Peter-Hille-Schule
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Unser Ganztagskonzept

Die Peter-Hille-Schule, städtische Realschule der Stadt Nieheim, ist im dritten Jahr auf dem Weg in eine gebundene Ganztagsschule. Alle Schülerinnen und Schüler sind im Rahmen dieser Organisati­onsform verpflichtet, an mindestens drei Wochentagen für jeweils sieben Zeitstunden an den ganztä­gigen Angeboten der Schule teilzunehmen.

Innerhalb dieses Zeitrahmens findet unser Ganztagsbetrieb für die Jahrgänge 5 - 7 an drei Tagen, für die Jahrgänge 8-10 an vier Tagen statt. An diesen Tagen liegen jeweils vier Unterrichtsstunden vor der 60-minütigen Mittagspause und zwei Unterrichtsstunden nach der Mittagspause im Stundenplan. Wie an vielen anderen Schulen ist der Dienstagnachmittag unterrichtsfrei. Zu diesem Zeitpunkt fin­den Konferenzen, Dienstbesprechungen, Teamsitzungen und Fortbildungsveranstaltungen des Kolle­giums statt.

Die pädagogisch-organisatorische Grundform unserer Schule ist die einer Ganztagsschule, in der das gemeinsame Lernen aller Schülerinnen und Schüler in erweiterter Schulzeit im Vordergrund steht, eine lern- und schülergerechte Rhythmisierung sowie eine Verzahnung von Unterricht und erweiter­ten Lern- und Freizeitangeboten vorgenommen wird. Zum Ganztagsangebot gehören an unserer Schule Arbeitsgemeinschaften, Lernzeit zur Erledigung von Hausaufgaben, Klassenlehrerstunden, Mittagspausenangebote (Spielgeräte), Projekte und Fördermaßnahmen. Der fast ausschließliche Ein­satz von Lehrerinnen und Lehrern sowie der Sozialarbeiter führen zu einer hohen personellen Konti­nuität.

Vertiefende Informationen finden Sie in unserem Ganztagskonzept als Download

Ganztagskonzept im November 2016.doc
Microsoft Word-Dokument [3.5 MB]

Der Ganztag kommt

Wir sind auf dem Weg zur Ganztagsschule

Freude über die Zustimmung zum Ganztag bei Schulleitung und Schülern
(05.02.2014)
Nieheim. Die frohe Botschaft für die Stadt Nieheim traf bereits Ende Dezember ein, und sie enthielt folgende Verkündigung: Ab dem 1. August wird an der Peter-Hille-Schule, der Städtischen Realschule, der gebundene Ganztagsbetrieb eingeführt.


"Für die Stadt Nieheim, für unsere Schule, vor allem aber für die Schülerinnen und Schüler war das ein guter Tag", sind Rektor Thomas Novian und Konrektorin Patricia Arendes diesbezüglich einer Meinung. Gemeinsam mit dem Lehrerkollegium und der Stadt als Schulträger werden sie nun alles daransetzen, dass es einen fehlerfreien Start gibt. Erste Starter sind die neuen Fünftklässler, denn der Ganztagsbetrieb wird aufbauend, somit nicht von Beginn an für alle Klassen eingeführt. Das hat zur Folge, dass die "Frühstarter" 2014 auch diejenigen sein werden, die als erste Zehntklässler 2020 in Nieheim eine Ganztagsschule verlassen werden.

 

 Obwohl die Schule bereits jetzt an den Nachmittagen Förderunterricht und Hausaufgabenbetreuung anbietet, lassen sich, Rektor Novian zufolge, mit der Einführung des Ganztagsbetriebs noch weitere Angebote und Vorteile realisieren. Neben dem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa der Schwimmschleuse sind das vor allem interessante Arbeitsgemeinschaften, wie zum Beispiel Chorgesang oder Judosport.


Außerdem ermöglicht der Ganztagsbetrieb aufgrund eines 20-prozentigen Stellenzuschlags die individuelle Förderung besonders schwacher, nun aber auch ausnehmend starker Schüler. "Ein ganz entscheidender Vorteil, der sich bis in die Familien hinein positiv auswirken wird, ist die Tatsache, dass die Schüler keine Hausaufgaben mehr machen müssen", sagt Thomas Novian. Und Patricia Arendes ergänzt: "Profitieren werden davon neben den Schülern vor allem die berufstätigen Eltern."

Der Ganztagsunterricht soll in der Peter-Hille-Schule so strukturiert sein, dass einem arbeitsintensiven Hauptfach ein weniger forderndes Nebenfach folgt. "Wir werden den Unterricht so einrichten, dass die Schüler immer wieder Zeit zum Regenerieren finden", hat sich die Schulleitung vorgenommen. Kooperieren wird die Realschule voraussichtlich mit dem von der Stadt eingerichteten "Haus der Jugend", in dessen Leitung Roland Florin vom Verein "Komm aktiv" eingebunden ist.

Und was sagen die Schüler? "Ich finde das gut, denn man kann ohne die Hausaufgaben von der Schule ganz entspannt nach Hause gehen", meint Rachel MacLeod. Vorteile sieht auch Isabella Frese: "Ich denke, dass wir mehr Zeit zum Lernen finden. Wir sind zwar etwas später zuhause, haben dann aber echte Freizeit." Beginnen wird der Unterricht im Ganztagsbetrieb um 7.35 Uhr, Schulschluss ist um 15.25 Uhr. Das ist nach Meinung der Schulleitung eine Zeit, mit der berufstätige Eltern ganzjährig planen können.

 

(Quelle: Josef Köhne, Neue Westfälische)

Nieheim. Einstimmig, bei einer Stimmenthaltung, beschloss der Rat der Stadt Nieheim die jahrgangsweise Umstellung auf den gebundenen Ganztagsbetrieb in der Peter-Hille-Realschule, beginnend mit dem Schuljahr 2014/2015. Über das von der Verwaltung ausgearbeitete Rahmenkonzept, das laut Verwaltung nicht losgelöst von der Entscheidung zum gebundenen Ganztag gesehen werden kann, stimmte der Rat nicht ab.


Der Sitzungsvorlage zufolge sind für den Ganztagsbetrieb der Realschule mit Inklusionsklassen wesentliche Änderungen erforderlich. So benötigen die Nieheimer Lehrer weitere Räume zur Unterrichtsvorbereitung und das Problem Mensa ist zu lösen. Hierzu hatte die Verwaltung mit dem Hinweis, dass ein entsprechender Umbau im Hauptschulgebäude "den dortigen Schulbetrieb beeinträchtigen und vermutlich von der Verortung und dem räumlichen Ambiente negativ auf die Schüler der Realschule wirken könnte", vorgeschlagen, den Mensabetrieb ins Schwimmbad auszulagern. Dazu sollte die defizitäre Sauna aufgegeben und umgebaut sowie der Bereich der Schwimmschleuse genutzt werden. Mit dieser Maßnahme verbindet die Verwaltung eine Minderung des jährlich im Schwimmbad eingefahrenen Defizits. Saunabesucher könnten nach der Öffnung des Saunabereichs im Hotels Ambiente nach dorthin umgeleitet werden.

 


Wie sich der Rat angesichts der bis 2022 vorgelegten Schülerprognosen entscheiden wird, ist angeblich noch offen. 2012 hatte die 5. Eingangsklasse 81 Schüler, für 2022 rechnen die Schulbehörden mit 40 Kindern. Nach derzeitigem Stand wären das zwei Klassen, von denen eine als Inklusionsklasse zu führen wäre. Der Beschluss der Schulkonferenz wird für Ende Juni erwartet.

(Quelle: Neue Westfälische, Josef Köhne)

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