Kontakt

Peter-Hille-Schule
Zur Warte 15
33039 Nieheim

Rufen Sie einfach an unter

 

    +49 5274 985010

    0151/74335272

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Studienfahrt nach Weimar und Buchenwald

Eine Studienfahrtfahrt mit zwei unterschiedlichen Schwerpunkten erlebten die SchülerInnen der Klassen 10a und 10b, als es vom 31.01 bis zum 01.02.2018 in die Kulturstadt Weimar und die Gedenkstätte Buchenwald ging. Die inhaltliche Vorbereitung der Fahrt übernahmen die Geschichts- Deutschlehrer der 10. Klassen, Paula Schwiedeßen, Dieter Müller und Markus Spieker . Während im Geschichtsunterricht die wichtigsten Inhalte zur Bedeutung Weimars für die politische Entwicklung Deutschlands und zum Nationalsozialismus wiederholt wurden, konzentrierte man sich im Deutschunterricht auf die Auseinandersetzung mit Goethes „Faust I“. Schnell war im Vorfeld die Idee geboren, eine zu beiden Themen passende Studienfahrt zu organisieren.

„Der beste und schlechteste Ort deutscher Geschichte“. Die Bedeutung dieser bekannten Bewertung Weimars durch Anna Seghers erschloss sich den Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen schon nach der ersten Station. Im berühmten Nationaltheater Weimars, wo die Verfassung für den ersten Demokratieversuch auf deutschen Boden im Jahre 1918 ausgearbeitet wurde, konnten die SchülerInnen einer großartigen Inszenierung des „Faust“ beiwohnen.

»Faust« ist die Dichtung der Superlative: das meistzitierte und immer noch meistbesuchte Theaterstück in Deutschland und im Wortsinne (rechnet man die Entstehungsphase beider Teile zusammen) ein Lebenswerk. Begonnen im Alter von 21 endet Goethes Arbeit daran erst im 82. Lebensjahr - kurz vor seinem Tod. Bei der besuchten Aufführung wurde der klassische Text beibehalten, doch die stetige Aktualität des Stoffes wurde auf die heutige Zeit übertragen. So präsentierte sich der Mephisto dem Faust als Verkäufer für „rundumglücklich-Angebote“, Die Hexenküche, in der sich die Verjüngung des Dr. Faust vollzieht, war als Schönheits-OP dargestellt und die Szene „Walpurgnisnacht“, kam als ausschweifende Partynacht daher.

Überwog am ersten Tag noch der Eindruck des klassischen Weimar, so war die gemeinsame Wahrnehmung der KZ-Gedenkstätte Buchenwald auf dem Ettersberg in unmittelbarer Nähe Weimars eindeutig auf die nationalsozialistische Vergangenheit ausgerichtet. Durch einen Film im dortigen Kino eingestimmt und informiert, erhielt jede Klasse eine eigene Führung durch das ehemalige Lager. Dabei verhielten sich die Schülerinnen und Schüler nicht nur durchweg angemessen, was - so die örtlichen Begleiter - für 10. Klassen nicht unbedingt selbstverständlich ist, sie erreichten es sogar, dass sich die pädagogische Kraft bei den SchülerInnen bedankte, derart kluge, nachdenkliche und auch tiefsinnige Gesprächsanlässe erlebt haben zu dürfen. Besonders heftig äußerten sich die SchülerInnen, als es um die Frage ging, ob eine nationale Partei wie die AfD einen Gedenkkranz in Buchenwald niederlegen dürfe.

Als das KZ Buchenwald eingerichtet wurde, wollte die nahe gelegene Stadt Weimar damit nicht in Verbindung gebracht werden, auch wenn sie mannigfach von dem Lager profitierte. Heute finden die Gedenkveranstaltungen zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZs auch in Weimar statt, das auch die eigene Befreiung feiert.

 

Exkursion zur Zeche Zollverein

Exkursion nach Bergen-Belsen der 10a

Wie wird der Opfer des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges gedacht? Schüler der Peter-Hille besuchten im Rahmen des Geschichtsunterrichts die Gedenkstätte Bergen-Belsen in der Lüneburger Heide. Eine besondere Geschichtskunde stand als auf dem Programm, eine die im Gedächtnis bleiben sollte.

 

Und dieser besondere Geschichtsunterricht hat die Schülerinnen und Schüler nachhaltig beeindruckt. Der Name Bergen-Belsen sollte für lange Zeit in der britischen Holocaust-Wahrnehmung weit vor Auschwitz rangieren. Denn das Konzentrationslager in Niedersachsen ist das einzige, das von britischen Truppen befreit wurde. Und es ist eines der wenigen, das die SS nicht zuvor evakuiert hatte. Was das Grauen von Bergen-Belsen noch heute so gegenwärtig macht, sind die Bilder und Tondokumente aus dem völlig überfüllten und verwahrlosten Lager, die britische Fotografen und Kamerateams nach der Befreiung eingefangen haben. Bilder von ausgemergelten Menschen in zerlumpter Häftlingskleidung, von lebenden Skeletten mit leerem Blick und von Leichnamen, nackt im Staub liegend oder zu Halden aufgestapelt - Bilder, die die Weltöffentlichkeit schockierten. Diesen Ort hatten sich die Schüler der Peter-Hille-Schule zum Ziel gesetzt und mit entsprechend gemischten Gefühlen machten sie sich auf den Weg.

Nachdem der Bus die Anlage erreicht hatte, führte der Weg der Schülergruppe zu der offiziellen Gedenkstätte Bergen-Belsen, in der man die Gräber der vielen Opfer sehen konnte. „Auch den berühmten Grabstein für Anne Frank bekamen wir zu Gesicht“, berichtete Denise Mönks, Schülerin der Klasse 10a. Die pädagogische Führung in Buchenwald wurde von Frau Witte durchgeführt, die ein freiwilliges politisches Jahr in der Gedenkstätte absolvierte. Trotz ihres jungen Alters beindruckte sie die SchülerInnen durch fundiertes Fachwissen und viel emotionale Geschichten. All das machte den Rundgang zu einem einprägsamen Erlebnis.

„Danach  gingen wir zu der sogenannten Rampe, wo die Waggons mit den Gefangenen hingebracht worden waren“, erzählt Andre Rasche, ebenfalls Schüler der 10a. Zur Veranschaulichung der damaligen Strapazen konnten sich die Schüler in einen solchen Waggon hineinstellen.

Der Tag endete im umfangreichen Dokumentationszentrum der Gedenkstätte, in der man sich verschiedene Interviews der Zeitzeugen aus verschiedenen Herkunftsländern ansehen konnte. Sehr erschreckend waren die Originalaufnahmen aus der Zeit, die unkommentiert das ganze Ausmaß des Grauens zeigten.

 „Es ist wichtig, an diese traurige wie schreckliche Vergangenheit Deutschlands erinnert zu werden. Denn sie darf niemals in Vergessenheit geraten“, sagt Sven Rönnike, Geschichtsreferendar an der Peter Hille Schule und Organisator der Exkursion, abschließend. „Die Vergangenheit ist unser Ansporn, es in der Zukunft besser zu machen.“

London Calling - Klassenfahrt nach England

Vor den Steinkreisen von Stonehenge

London Calling – Unter diesem Motto haben die Klassen 10a und 10b ihre Abschlussfahrt nach England unternommen. Oxford, London, Stonehenge und die Römerstadt Bath waren die Highlights dieser Fahrt, die von Frau Winger und Frau Reschke-Obare geplant und durchgeführt wurde. Am Montag, den 29.08.2016 brachen alle früh um 5 Uhr Richtung „British Empire“ auf. Nachdem die Niederlande, und Belgien durchquert waren, erreichte der Bus Frankreich. Von Calais aus ging es mit der Fähre über den Ärmelkanal nach Dover. Auf dem Weg zur Fähre wurde die Strecke von kilometerlangen Stacheldrahtzäunen, alarmierten Polizeiwagen und bereitgestellen Wasserwerfern gesäumt. Hinter den Zäunen erblickte man Flüchtlinge, die auf eine Überquerung des Kanals hofften. Die SchülerInnen konnten mit eigenen Augen die Ausmaße der Flüchtlingskrise sehen.

 

In England angekommen wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren Gasteltern abgeholt. Mit gemischten Gefühlen ging es für viele in die Familien, da ab jetzt nur noch „English“als Sprache gefragt war.

Am nächsten Morgen konnten viele Schüler von ihren durchweg positiven Erfahrungen mit den Gasteltern erzählen. Den Dienstag verbrachten die Schüler in Oxford und sie hatten die Chance, die weltberühmte „University of Oxford“ zu betreten. Aber auch zum Shoppen und Erkunden der Stadt blieb noch genügend Zeit. Am Abend besuchten interessierte Schüler noch das Fußballspiel „Oxford vs. Exeter“, ein Meisterschaftsspiel der dritten Liga – Oxford gewann 4:1.

Der nächste Tag wurde dem Motto der Reise gerecht, denn es ging in die Metropole London. Im Anschluss an eine Stadtrundfahrt wurde der Westen Londons in Kleingruppen erkundet (Hydepark, Harrods, Science Museum).

Am Donnerstag warteten zwei kulturelle Highlights auf die Schüler: Es ging zu den mysteriösen Steinkreisen von Stonehenge und im Anschluss in die alte Römerstadt Bath, wo eine antike Therme besichtigt wurde.

Am letzten Tag ging es erneut nach London, um nun die Mitte der Stadt mit den Hotspots zu erkunden (Big Ben, London Eye, Westminster, Picadilly).

Um 20:00 Uhr trafen sich dann alle wieder an der O2-Arena in Greewich und nun ging es im Bus durch die Nacht zurück nach Nieheim. Um 10:30 Uhr am Samstag kamen alle müde – doch voller neuer Eindrücke – in Nieheim an.

 

Klassenfahrt nach Sundern

Teamspiele kommen gut an

Zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Rabe und Frau Reschke als Begleitung machten sich die Kinder aus der Klasse 5c am Montag, 23. Mai, mit dem Bus für drei Tage auf ins Hochsauerland, genauer gesagt nach Sundern und von dort auf immer schmaler werdenden Straßen durch immer kleiner werdende Ortsteile und Örtchen bis hin zum Kloster Brunnen.

 

Entgegen der Vermutung, dass sich hinter dem Namen ein ,richtiges' Kloster verbirgt, ist dieses ehemalige kleine Kloster schon seit langem ein Begegnungsort für alle Arten von Gruppen und liegt in der Hand der KJG, der ,Katholischen jungen Gemeinde' des Diözesanverbandes Paderborn.

Aus dieser stammen auch die vier so genannten ,Teamer/innen', also die Gruppenleiter/innen, die uns durch die Zeit begleitet haben.

 

Alle vier haben viel Erfahrung mit der Leitung unterschiedlichster Kinder- und Jugendgruppen und hatten die Kinder ,voll im Griff', sehr zur Begeisterung der Schülerinnen und Schüler, denn es gab

 

  • ein rundum interessantes Angebot von unterschiedlichsten Kooperationsspielen drinnen und draußen,

  • ein eher besinnliches kreatives Abendangebot mit anzumalenden Bechern, Sandbildern oder, wer es sportlicher mochte, einem Kicker-Turnier,

  • ein ,französisches Abendrestaurant' mit ,krassen Burgern' mit ,Teamer'-Bedienung,

  • eine abendliche Party für alle,

  • eine (geplante) Wanderung mit Spielen, die allerdings in Regen und Nebel und Matsch ,unterging', statt dessen

  • interessante Spiele im und rund ums Haus,

  • viel Spaß und Lachen,

  • besinnliche und nachdenkliche Morgen- und Abendrunden,

  • ja, und auch Lieblings(-Zubettgeh)-Geschichten, vorgelesen von je einer der Gruppenleiterinnen

  • und nur ein gaaaaanz kleines bisschen Heimweh :-/.

     

Das Programm ist Teil des so genannten PK5, was für ,Prima Klima in der Klasse 5' steht.

Alle durchgeführten Aktivitäten wurden nach dem Zubettgehen der Kinder von den Gruppenleiter/innen und Lehrerinnen ausführlich besprochen und die Gruppenleiter/innen überlegten sich dann passende für den nächsten Tag, je nach den Eindrücken, die sie und die Lehrerinnen während des Tages von der Klasse und der Atmosphäre zwischen den Kindern bekommen hatten.

 

Nach den Aussagen der Kinder, der begleitenden Lehrerinnen Frau Rabe und Frau Reschke und der Gruppenleiter/innen war es eine rundum gelungene Zeit mit vielen Erfahrungen, die man eben nur macht, wenn man nicht zu Hause ,hocken bleibt'.

 

Und es war natürlich VIIIIIEEEEEL zu kurz!

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Peter-Hille-Schule