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Besuch beim Länderspiel "Auf Schalke"

Vorfreude auf das Länderspiel

In voller "Ausrüstung" bestiegen 33 Schüler den Bus Richtung Gelsenkirchen. Schals, Trillerpfeifen, Trikots und Schmikstifte in den Nationalfarben machten deutlich, dass hier echte Fans unterwegs sind. Dieter Müller - DFB-Trainer und Leiter der gleichnamigen AG - hatte sich früh um Karten für das letzte Vorbereitungsspiel der Fußball-Nationalmannschaft gekümmert und den Zuschlag erhalten. "Ich habe noch nie ein Spiel der DFB-Elf gesehen und bin mal echt gespannt, wie Schweini, Kroos und Boateng in Wirklichkeit aussehen", sagte Philipp Versen (Klasse 6b) im Vorfeld des Spiels. Zwei Stunden vor Anpfiff wurde die Fußballarena "Auf Schalke" betreten und so manch kleiner Fan, der noch nie zuvor in einem Stadion war, blieb kurz beim Betreten der Ränge stehen, um - überwältigt von der Größe - ein lautes "Boaaah Krass" von sich zu geben.

Mit der Ankunft der Nationalspieler stieg eine Stunde später auch der Lärmpegel in der Arena, denn jeder wollte das Team durch Anfeuerung unterstützen. Kurz vor Anpfiff der Partie sorgte die übergroße Fan-Choreographie und die Nationalhymne, die aus 52.000 Kehlen inbrünstig mitgesungen wurde, für einen nächsten Gänsehautmoment.

 

Dann folgte der Anpfiff zum Freundschaftskick der beiden WM-Finale Kontrahenten von 1954.

Insgesamt wirkte das DFB-Team konzentriert und ließ den harmlosen Ungarn wenig Luft. In der 11. Minute verhinderte der Ex-Herthaner Gabor Kiraly gegen Müller das 1:0, nach dem anschließenden Eckball von Toni Kroos köpfte Antonio Rüdiger freistehend vorbei. Auf der Gegenseite zeigte Torhüter Manuel Neuer bei einem Schuss von Gergö Lovrencsis eine seltene Schwäche und hatte Glück, dass der Hannoveraner Adam Szalai beim unverhofften Abpraller im Abseits stand (15.).

So stand wie gegen die Slowakei ein guter Beginn ohne den erhofften Ertrag, und wie am Sonntag fand der Außenseiter nach etwa 25 Minuten plötzlich ins Spiel. Nach 27 Minuten ließ Rüdiger Szalai zunächst aus den Augen, rettete aber im letzten Moment.

In der Folge musste das DFB-Team Schrecksekunden um Jerome Boateng und Sami Khedira verdauen. Der Abwehrchef musste früh am rechten Oberschenkel behandelt werden, der erst aus einer Verletzung kommende Khedira bekam einen Schlag auf den Knöchel (31.) und blieb nach der Halbzeit in der Kabine.

Sechs Minuten vor der Pause gelang dann die zumindest zu diesem Zeitpunkt etwas überraschende Führung - nach einer Hereingabe von Hector drückte Lang den Ball vor Götze über die Linie.

In der Pause wechselte Löw zwei Spieler, aber mehrere Positionen. Emre Can ersetzte Hector, für Khedira kam Gomez, Götze ging zurück ins zentral offensive, der bis dahin schwache Mesut Özil rückte - wie beim 4:1 gegen Italien - neben Kroos auf die Sechs.

Das Löw-Team gewann die Spielkontrolle zurück, ließ aber weiter Zielstrebigkeit vermissen. Nach einem langen Ball von Boateng scheiterte Gomez per Kopf an Kiraly, ehe Müller vollstreckte.

"Das war wirklich ein schönes Erlebnis!", seufzte Frau Hannig, als alle wieder im Bus saßen und nach Nieheim zurückfuhren

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